Auen: Lebensräume der Auen

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Die Lebensräume der Auen

Die Dynamik des Wassers bestimmt die Lebensräume der Pflanzen

In natürlichen Auen prägen die Wechsel von Hoch- und Niedrigwasser das Leben von Tieren und Pflanzen.

Bei Hochwasser verändert der Fluss sein Bett, reisst Erde und Pflanzen weg und lagert anderswo Sand, Kies und Geröll ab. So entstehen immer wieder neue Lebensräume, die frisch besiedelt werden. Wenn ein Gebiet längere Zeit nicht verändert wird, entwickelt sich ein Auenwald.

Suchbild Auenlebensräume

Suche im Bild die vier verschiedenen Lebensräume und präge dir je drei Merkmale ein.

Auenlebensraeume Hartholzaue Weichholzaue Flussbett Kiesbank

Die Eroberung

schrittweise Besiedlung neuer Lebensräume

Nach einem Hochwasser bleiben leere Geröll-,  Kies- und Sandflächen zurück, die rasch von Pflanzen besiedelt werden. Zuerst wachsen vereinzelte Gräser und Kräuter, meist sind dies spezialisierte Formen, die als Pionierpflanzen bezeichnet werden. Mit der Zeit werden die freien Stellen überwachsen, bis sich eine geschlossene Vegetationsdecke bildet. Diese Besiedlungsdichte kannst du messen, die Fachleute sprechen hier vom Deckungsgrad:

Deckungsgrad der Vegetation

Erkennst du die unterschiedlichen Deckungsgrade?

Selbstkontrolle

  • Du kennst die verschiedenen Auenlebensräume und kannst sie mit 3 Merkmalen beschreiben.
  • Du kannst 4 Deckungsgrade der Vegetation unterscheiden und erkennen.

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