Auen: Auenschutzpark

Schritt 1 von 4

Auenland Aargau

Der Verlust der Auen

Ein Vergleich von historischen und aktuellen Karten zeigt, dass in den letzten 200 Jahren rund 88% der ursprünglichen Auen im Aargau verschwunden sind. Jahrhundertelang bestimmte der wilde, unzähmbare Lauf des Wassers die Nutzung der Landschaft durch den Menschen, welche die Niederungen der Flusstäler wegen Überschwemmungen, Verwüstungen und Krankheiten mieden. Erst nach 1800 begannen unsere Vorfahren die Flussläufe mit eigener Kraft zu verändern. Die Flüsse wurden kanalisiert, trockengelegt und die Landschaft immer intensiver genutzt.

Uferverbauungen Aare, 1910
Dammbruch Reuss, Hagnau in Oberrüti 1910

Bilder: Fotoalbum Flusskorrektionen des Kantons Aargau, Abteilung Landschaft und Gewässer

Bilder: Fotoalbum Flusskorrektionen des Kantons Aargau, Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Kanton Aargau, Abteilung Landschaft und Gewässer

Wasserkanton Aargau

Zwei Drittel der Schweizer Landesfläche werden durch den Kanton Aargau entwässert. Die grossen Einzugsgebiete der Flüsse Aare, Reuss, Limmat und Rhein sammeln rund drei Viertel der Niederschlagsmenge der gesamten Schweiz und schicken sie durch den Kanton. Der «Aare-Gau» ist durch die gestaltende Kraft der Flüsse stark geprägt und wird deshalb als Wassertor der Schweiz bezeichnet.

Audio

Material

Selbstkontrolle

  • Du weisst, warum der Kanton Aargau auch als Wassertor der Schweiz bezeichnet wird.
  • Du kannst erklären, wie es in den letzten 200 Jahren zum markanten Verlust an Auenflächen gekommen ist.

Angemeldet als

Digitale Überarbeitung

Aktualisierte Inhalte des Medienpaketes «Expedition Auen».

 
.hausformat | Webdesign, TYPO3, 3D Animation, Video, Game, Print